St. Vit - bekannt durch ihre einzigartige Barockkirche

   
St. Vit ist ein ehemals selbständiger Ort in Nordrhein-Westfalen, der seit der Kommunalreform von 1970 zur Stadt Rheda-Wiedenbrück gehört. Der Ort ist 1.037,45 ha groß und hat rund 1.500 Einwohner.

Der 1212 erstmals urkundlich erwähnte Ort liegt eher ländlich und wurde durch seine Barockkirche bekannt, die in ihrer Art im ostwestfälischen Raum einzigartig ist.


Pfarrkirche St. Vitus

Die Ursprünge der Kirche gehen auf das Jahr 1050 zurück. Allerdings stand damals eine Kapelle an anderer Stelle. Wegen der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den damals selbständigen Städten Rheda und Wiedenbrück verlagerten die Bewohner von St. Vit den Kirchenstandort um 1552 an die heutige Stelle, um eine gefahrlosen Kirchenbesuch wieder zu ermöglichen. 1736 erfolgte ein kompletter Neubau als ursprünglich chorlose Saalkirche. 1912 erhielt die Kirche die jetzige Gestalt mit Chor und Turm nach den Plänen des Architekten Franz Mündelein aus Paderborn. 1981 erfolgte eine Innenrestaurierung. Eine Außenrestaurierung wurde 1991 durchgeführt. Sehenswert ist der Hochaltar von 1741, der im Stil des Barock von den Gebrüdern Licht gestaltet wurde.


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